Gerstenkorn Behandlung mit Rotlichtlampe

Bei einem Gersternkorn handelt es sich um eine Entzündung am Augenlid, die in den meisten Fällen durch eine Infektion mit Bakterien hervorgerufen wird. Meist sind es Staphylokokken, seltener Streptokokken, die mit ungewaschenen Händen ins Auge gelangen und schließlich in den Liddrüsen am Augenlid zu einer Eiteransammlung führen. Verständlicherweise ist dieser sich am Sehorgan bildende Abszess besonders unangenehm und stört auch in kosmetischer Hinsicht, doch sollte das Gerstenkorn keinesfalls vom Betroffenen selbst ausgedrückt werden, da die Bakterien hierdurch noch tiefer ins Gewebe befördert werden können und eine Ausbreitung der Infektion droht.

Oftmals ist die Gerstenkorn Ursache eine Folge unzureichenden Hygiene. Ebenso begünstigt ein schwaches Immunsystem die Bildung eines Gerstenkorns und auch Diabetes kann dazu führen, dass die Entzündung wiederholt auftritt.

Gerstenkorn im Auge mit Rotlicht behandeln

Gerstenkorn Rotlicht Behandlung

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2 Formen der Augenlid Entzündung

Unterschieden wird zwischen dem inneren und äußeren Gerstenkorn. Ersteres tritt am häufigsten auf. In diesem Fall (hordeolum internum) sind die Talgdrüsen am Innenrand des Augenlids betroffen.

Die sogenannten Meibom-Drüsen spielen für die Befeuchtung des Auges eine wichtige Rolle.

Das äußere Gerstenkorn entsteht an den Moll- oder Zeis-Drüsen, welche am Außenrand des Augenlids liegen. Während es sich bei den Moll-Drüsen um Schweißdrüsen handelt, produzieren die Zeis-Drüsen eine Flüssigkeit und dienen der Befeuchtung des Auges.

Verlauf der Infektion

Die lokale Infektion am Auge verläuft – sowohl beim inneren als auch äußeren Gerstenkorn – zumeist harmlos. Nachdem der Betroffene an den ersten Tagen fühlt, dass das Augenlid spannt, stellt er später eine Rötung der entzündeten Stelle fest. Schließlich schwillt der Bereich an und im gelblich-weißen Abszess kommt es zur Ansammlung von Eiter. Das Gerstenkorn ist in den meisten Fällen nach wenigen Tagen reif und verschwindet unbehandelt durchschnittlich nach fünf Tagen. Die bakterielle Infektion bedarf zwar nicht immer einer medikamentösen oder physikalischen Behandlung, doch kann eine Therapie die Erkrankungsdauer verkürzen sowie zu einer Linderung der Symptome wie Juckreiz und Schmerzen beitragen.

Zur Behandlung eines Gerstenkorns raten Ärzte in der Regel Antibiotika, die in Form von Augentropfen und Augensalben am Tage bzw. in der Nacht zum Einsatz kommen. Gelingt es mit dieser Therapie nicht, die Ansteckungsgefahr nach 48 Stunden zu beenden, und breitet sich die Infektion stattdessen weiter aus, kann ein Antibiotikum in Form von Tabletten helfen. Dass sich das Gerstenkorn trotz medikamentöser Therapie nicht öffnet und somit ein chirurgischer Eingriff erforderlich wird, ist die Ausnahme. In diesem Fall setzt der Augenarzt einen sehr kleinen Schnitt und öffnet die entzündete Drüse.

Wer nicht zur Chemiekeule greifen möchte sollte eine Gerstenkorn Therapie mit der Rotlichtlampe ausprobieren. Im weiteren Text wirst du hierzu mehr erfahren. Zudem kannst du dich gleich über die besten Lampen mit Rotlicht bei uns informieren und vergleichen.

Behandlung mit Wärme einer Rotlichtleuchte

Die lokale Entzündung mit Wärme zu behandeln, wirkt sich auf den Krankheitsverlauf positiv aus. Allerdings sollte es sich dabei um trockene Wärme handeln, da feuchte Wärme die Ausbreitung der Infektion eher begünstigt. Idealerweise kommt eine Rotlichtlampe zum Einsatz, die als altes Hausmittel fast in jedem Haushalt zu finden sein dürfte, wird sie doch zur Linderung einer Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden verwendet. Sollte sich daheim keine Rotlichtlampe befinden, kann sie bei uns kostengünstig erworben werden.

Im Gegensatz zu Infrarotstrahlung, die lediglich die oberen Gewebeschichten durchdringt, dringt die entstehende Infrarotwärme in tiefere Haut- und Gewebeschichten vor. Durch die Wärme erweitern sich die Gefäße und es kommt zu einer besseren Durchblutung der bestrahlten Hautareale. Die Blutzyrkulation wird angeregt und die Entzündung kann sich somit besser lösen.

Mit Rotlicht auch gegen Pickeln

Viele Patienten, die zu unreiner Haut neigen, haben die Rotlichtlampe im Kampf gegen Pickel für sich entdeckt. Die infolge der Wärme gesteigerte Durchblutung geht mit einer Verflüssigung des Talgs in den Poren einher. Der Talg kann dann besser fließen, die Poren werden nicht verstopft und Pickel oder Mitesser bilden sich schließlich zurück. Also ganz ähnlich zum Gerstenkorn entfernen.

Durch die trockene Wärme wird der Heilungsprozess beschleunigt, denn die Entzündung am Augenlid reift schneller aus. Idealerweise wird die Infrarotlampe so platziert, dass sie und das Gesicht sich auf der gleichen Höhe befinden und dabei ein bequemes Sitzen möglich ist. Für ein bestmögliches Ergebnis trifft das Infrarotlicht direkt auf das betroffene, geschlossene Auge. Etwaige Gegenstände, welche sich zwischen der Strahlungsquelle und dem Gesicht befinden, gilt es zu entfernen.

Empfehlenswert ist die Nutzung einer Rotlichtlampe etwa zwei bis dreimal täglich für jeweils fünf bis zehn Minuten. Der Anwender sollte zudem nicht zu dicht vor der Rotlichtquelle sitzen. Ideal ist ein Abstand von 30 bis 50 Zentimetern, sodass ein angenehm warmes Gefühl auf der Haut entsteht. Das Tragen einer speziellen Schutzbrille, wie sie ebenfalls im Solarium verwendet wird, schützt die empfindlichen Augen vor Verletzungen. Diese wird bei der Gerstenkorn Therapie nicht eingesetzt.

Anwendung der Rotlichtlampe richtig einsetzen

So gut die Wirkung der Rotlichtlampe auf die Haut auch ist, eine zu lange Bestrahlungszeit kann zu Verbrennungen und damit nachhaltigen Schädigungen der Haut führen. Ein Sonnenbad im Urlaub wird schließlich auch nicht unbegrenzt genossen. Personen, die Wärme nicht richtig spüren, sollten von der Rotlichtlampe besser die Finger lassen.

Mit einer Rotlichtlampe lässt sich nicht nur sehr gut das prall mit Eiter gefüllte Gerstenkorn behandeln. Nebenbei wirkt sich die Wärme positiv auf das Wohlbefinden aus. Vielfach wird davon berichtet, dass der Anwender nach der Behandlung besonders guter Stimmung ist. Auf diese Weise lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Was tun gegen Gerstenkorn

  • Auf sorfältige Handhygiene achten

Da die Übertragung von Bakterien meist über die Hände stattfindet, ist ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife besonders wichtig. Die Augen sollten zudem im Alltag möglichst wenig berührt werden.

  • Kontaktlinsen säubern

Da das Risiko, an einem Gerstenkorn zu erkranken, bei Kontaktlinsenträgern sehr groß ist, ist bei diesem Personenkreis die Einhaltung einer strengen Hygiene besonders wichtig. Bevor die Kontaktlinse in die Hand genommen wird, sollte letztere gründlich gewaschen werden. Nach dem Gebrauch ist sie keimfrei aufzubewahren.

  • Immunabwehr kräftigen

Ist das Immunsystem geschwächt, haben es Bakterien besonders leicht. Zu achten ist daher auf genügend Schlaf, gesunde Ernährung, die Vermeidung von Stress sowie möglichst viel Aktivität an der frischen Luft.

  • Abschminken nicht vergessen

Um zu vermeiden, dass Schminkreste die Drüsenausgänge verstopfen, sollte vor der Bettruhe ein gründliches Abschminken erfolgen. Pinsel und Schwämme, die mit Augenlidern und Wimpern in Kontakt kommen, gilt es sorgfältig zu reinigen und in regelmäßigen Abständen auszutauschen.

  • Getrennte Handtücher

Die Verwendung eines eigenen Handtuchs für das Gesicht minimiert das Risiko einer Entzündung am Augenlid.

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Fazit

Ein Gerstenkorn ist eine bakterielle Infektion, die vor allem zu Juckreiz und einem drückenden Schmerz auf das Auge führt. Nicht weniger störend ist natürlich der kosmetische Aspekt. Auf eine Behandlung kann in den meisten Fällen verzichtet werden, verschwindet die Entzündung häufig doch nach etwa fünf Tagen wieder. Förderlich für den Heilungsprozess ist die Verwendung einer Rotlichtlampe, deren trockene Wärme zu einem schnelleren Öffnen des Gerstenkornes führt. Wichtig ist, dass der Betroffene streng auf Hygiene achtet und nicht auf dem Abszess herumdrückt, um ein weiteren Ausbreiten der Infektion zu verhindern.

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  • August 25, 2017