Was tun gegen Ohrenschmerzen – Hilft eine Rotlichtlampe?

Ohrenschmerzen sind ein Übel, von dem man schnell einmal geplagt werden kann. Solche Schmerzen können eine ganze Reihe von Ursachen haben und ein erhebliches Unwohlsein hervorrufen. So gelangen beispielsweise bei einer Erkältung häufig Bakterien gelangen aus Mund und Rachen in das Mittelohr, wo sie eine Infektion verursachen können. Deshalb gehen Erkältungskrankheiten auch oft mit Ohrenschmerzen einher. Häufig werden zur Behandlung zunächst Hausmittel gegen Ohrenschmerzen eingesetzt. Eine Bestrahlung mit der Rotlichtlampe hat sich dabei als sehr effektiv erwiesen.

Rotlicht bei Ohrenschmerzen

Ärtze empfehlen die Ohrenschmerzbehandlung mit einer Rotlichtleuchte

Einsatz der Rotlichtlampe bei Ohrenschmerzen

Treten Ohrenschmerzen auf, so kann man das betroffene Ohr über einen Zeitraum von etwa 10 Minuten mit Rotlicht bestrahlen. Man sollte darauf achten, einen Abstand von etwa 50 Zentimetern zur Lampe einzuhalten, um eine Verbrennungsgefahr zu vermeiden. Diese Behandlung kann drei Mal am Tag wiederholt werden.

Bei der Behandlung macht man sich die Strahlungswärme zu nutzen. Ganz ähnlich wie die Sonnenstrahlen verwandeln sich auch die Strahlen der Rotlichtlampe in Wärmeenergie, wenn sie auf den Körper treffen. Somit können die filigranen Gehörgänge innerhalb des Ohrs während der Behandlung ausgezeichnet erwärmt werden. Damit wird eine dreifache Wirkung erzielt:

  • Bessere Durchblutung der Gehörgänge
  • Besserer Abfluss des Entzündungssekret
  • Schmerzlinderung

Die Rotlichtbehandlung kann auch bei Kindern eingesetzt werden. Oft kann sie als alleinstehende Therapie bei leichten Ohrenschmerzen verwendet werden, oder auch eine Behandlung mit Medikamenten unterstützen. Demnach ist Rotlicht bei Erkältung sowie Mittelohrentzündungen von Kindern sehr hilfreich.

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So funktioniert die Rotlichtlampe

Eine Rotlichtlampe zeichnet sich nicht in erster Linie durch ihr Rotlicht durch eine Rotlichtbinre, sondern durch die Infrarotstrahlung aus. Das Infrarotlicht zeichnet sich durch eine Wellenlänge von 780 nm bis zu 1 mm aus und ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Lediglich die Wärmestrahlung kann verspürt werden.

Der Aufbau einer Rotlichtlampe ist einer herkömmlichen Glühbirne ähnlich. Jedoch ist der Glühfaden so ausgelegt, dass Licht im Infrarotbereich ausgestrahlt werden kann. Eine Beschichtung des Glaskörpers dient dazu, die abgestrahlte Wärme weiter zu erhöhen. Das rote Licht, dass man bei eingeschaltetem Gerät mit dem Auge sehen kann, ist für die Funktion der Lampe unwesentlich. Man kann sich jedoch daran orientieren, um festzustellen, ob die Lampe eingeschaltet ist.

Treffen die Strahlen der Rotlichtlampe auf den Körper, so kann sie einige Millimeter tief eindringen. Somit ist die Strahlung perfekt geeignet, um eine lokale Förderung der Durchblutung zu bewirken. Eine Wärme, die man tiefer im Körper verspürt beruht auf der Fähigkeit des Gewebes, Wärme zu leiten.

Rotlichtlampen sind in verschiedenen Strahlungsbereichen erhältlich. Man unterscheidet zwischen der kurzen IR-A Strahlung, der mittellangen IR-B Strahlung und der langen IR-C Strahlung. Für den therapeutischen Einsatz kommen lediglich solche Lampen mit der kurzen IR-A Strahlung in Betracht, die tiefer in das Gewebe eindringen kann. Die anderen Arten von Rotlichtlampen werden meistens als Raumheizung eingesetzt.
Der lindernde Effekt einer Behandlung mit einer Rotlichtlampe ist fast unmittelbar verspürbar. Sollte der Schmerz im Ohr nach einigen Stunden wiederkehren, so kann man die Behandlung wiederholen.

Im Vergleich zu einer Heizdecke kann die Rotlichtleuchte zielgerechter eingesetzt werden. Hierbei steht ganz klar die therapeutische Behandlung im Vordergrund. Selbstverständlich kannst du auch die Rotlichlampe bei Rückenschmerzen verwenden.

Mögliche Ursachen von Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen können vielseitige Ursachen haben. In vielen Fällen liegt einer Erkrankung des Ohrs zu Grunde. Die Ohrenschmerzen können darüber hinaus an unterschiedlichen Stellen des Ohrs auftreten. Das äußere Ohr, das Mittelohr oder das Innenohr können ebenso von Schmerzen betroffen sein, wie die Ohrmuschel. Ohrenerkrankungen treten häufig durch Entzündungen auf, die von Bakterien verursacht werden. Dadurch kann sich beispielsweise im Mittelohr Eiter bilden, der nicht abfließen kann. Der entstehende Druck im Ohr ist der Auslöser für starke Schmerzen. In einigen Fällen kann der Ohrgang auch verstopft sein. Oft ist der Grund Ohrschmalz, es kann sich aber auch um einen Fremdkörper handeln, der in das Ohr eingedrungen ist. Ohrenschmerzen bei Kindern sind besonders heikel. Die Kleinen können oft mit den Schmerzen schlecht einschlafen und sind der Situation hilflos ausgesetzt. Für Kinder gibt es Tropfen gegen Ohrenschmerzen. Diese werden jedoch oftmals als unangenehm empfunden.

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Ohrenschmerzen können jedoch auch als Begleiterscheinungen bei anderen Erkrankungen auftreten. Dazu gehören unter anderem Mandelentzündungen, Mumps oder auch Entzündungen im Zahn- und Kieferbereich.

Oft können Ohrenschmerzen durch eine unsachgemäße Ohrenhygiene entstehen, wie beispielsweise dem Reinigen der Ohren mit Wattestäbchen. Auch gechlortes Wasser im Schwimmbad oder schmutziges, bakterienhaltiges Badewasser können dazu führen, dass Ohrenschmerzen auftreten.

Je nach Ursache der Ohrenschmerzen können diese in unterschiedlicher Intensität auftreten. Oft setzt der Schmerz allmählich und mit stets wachsender Intensität ein. In anderen Fällen kann ein starker Schmerz plötzlich auftreten. Bei vielen dieser Schmerzzustände kann eine Bestrahlung mit Rotlicht schon in kurzer Zeit Linderung verschaffen.

Auch Ärtze schwören auf die Rotlicht Wirkung

Ohrenschmerzen sollte man grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Erkrankungen, die den Ohrenschmerzen zu Grunde liegen, können ernsthafte Folgen nach sich ziehen, die unter Umständen zu einer Verminderung der Hörfähigkeit führen können. Beim Auftreten von Ohrenschmerzen kann man zu Hause die Rotlichtlampe einsetzen. Jedoch muss man bedenken, dass bei einigen Erkrankungen des Ohrs eine Behandlung mit Wärme, wie sie von einer Rotlichtlampe erzeugt wird, nicht empfehlenswert ist.

Sollten sich die Beschwerden durch die Rotlicht Bestrahlung verschlimmern, gilt es, die Behandlung sofort abzubrechen. In einem solchen Fall, oder auch wenn mit der Rotlicht Behandlung keine Besserung erzielt werden kann und die Schmerzen über mehrere Tage hinaus andauern, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Der Arzt wird zunächst durch eine Untersuchung und verschiedene Tests feststellen, welche Ursachen den Ohrenschmerzen zu Grunde liegen. Daraufhin wird eine Therapie eingesetzt, mit der die Ursachen bekämpft werden können. Häufig wird auch vom Arzt eine Bestrahlung mit Rotlicht empfohlen, um die Schmerzen zu lindern. In etlichen HNO Praxen wird eine solche Behandlung ambulant angeboten.

Das sollte man beachten

Schon beim Kauf der Rotlichtlampe gilt es, richtig zu wählen. Im Handel werden unterschiedliche Infrarotstrahler angeboten. Häufig sieht man Flächenstrahler, mit denen größere Körperpartien bestrahlt werden können. Jedoch sind diese Geräte teuer in der Anschaffung und kommen hauptsächlich in Arztpraxen zum Einsatz. Möchte man jedoch zu Hause kleinere Bereiche bestrahlen, wie beispielsweise bei Ohrenschmerzen, so ist ein kleiner Rundstrahler ausgezeichnet geeignet. Diese Geräte sind kompakt gebaut und eignen sich ausgezeichnet, um beispielsweise auf dem Tisch aufgestellt zu werden. So kann man die Bestrahlung zu jeder Zeit ohne größere Umstände vornehmen.

Auch die richtige Wattzahl ist beim Kauf der Lampe mit Rotlichbirne ein wichtiger Gesichtspunkt. Möchte man die Lampe zur punktmäßigen Bestrahlung bei Ohrenschmerzen einsetzen, reicht in der Regel eine Leistung von 150 Watt. Möchte man die Bestrahlung jedoch von einer weiteren Entfernung genießen, ist eine Lampe von 300 Watt angebracht. Durchaus ist die Verwendung auch bei Rücken und Gelenkschmerzen sowie Akne und Pickel empfhelenswert.

Wenn man einmal die wohltuende Wärme einer Rotlichtlampe genossen hat, wird man sie gerne öfter bei Ohrenschmerzen oder anderen Problemen einsetzen. Deshalb lohnt es sich auch, beim Kauf der Lampe ein gutes Modell zu kaufen. Viele Lampen sind mit Funktionen wie Ein- und Ausschalter und einem verstellbaren Neigungswinkel ausgestattet. Solche Modelle gestalten sich als besonders angenehm anzuwenden.

Ein weiteres Plus ist eine Abschaltautomatik. So kann man die Wärme Bestrahlung genießen, ohne auf die Zeit zu achten, da sich das Gerät automatisch abschaltet. Hochwertige Lampen sind außerdem langlebiger, als preiswerte Varianten.

Wenn man zum ersten Mal eine Rotlichtlampe bei Ohrenschmerzen einsetzt, sollte man zunächst einmal mit kurzen Behandlungszeiten um fünf Minuten beginnen. Stellt man dann eine positive Wirkung fest, so kann die Behandlung später noch einmal wiederholt und die Anwendungszeit auch erhöht werden.

Generell raten Experten zu mehreren kurzen Anwendungen über den Tag verteilt, die sich häufig als wirkungsvoller erweisen, als wenigere Anwendungen mit längerer Einstrahlungsdauer.

Fazit

Bei der Behandlung von Ohrenschmerzen mit Rotlichtlampen werden immer wieder hervorragende Resultate erzielt. In vielen Fällen lassen die Schmerzen bereits nach kurzer Zeit nach und können nach einigen Anwendungen auch ganz verschwinden. Erweisen sich die Ohrenschmerzen jedoch als hartnäckiger, so sollte man mit einem Arztbesuch nicht zu lange warten.

Beim Kauf der Rotlichtlampe kann man ein kompaktes Gerät wählen, das schon ab 150 Watt zur punktmäßigen Bestrahlung des Ohrbereichs wirksam ist. Jedoch sollte man ein Gerät mit Ein- und Ausschalter und verstellbarem Neigungswinkel kaufen, das leicht anwenden lässt. Bei der Bestrahlung sollte man stets auf den empfohlenen Sicherheitsabstand achten und auch eine Bestrahlungszeit von 10 Minuten nicht überschreiten.

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  • Updated Januar 3, 2018